Klimawandel – das wahre Thema dieses Wahlkampfs

Als letzter der Podiumsteilnehmer durfte ich mich vorstellen und dankte zunächst den zahlreichen Gästen, die bis in den Gang hinaus standen und durch ihre Teilnahme zeigten, was das wahre Thema dieses Bundestagswahlkampfes ist: Der Klimawandel und die notwendigen Maßnahmen um ihn zu stoppen. Noch in den Applaus hinein rief ich:

„Aufwachen! Zwei politische Erweckungserlebnisse haben wir gehört: Tschernobyl war es für Frau Thanbichler (ÖDP) und bei Frau Kofler (SPD) war es die Auseinandersetzung um „Das bessere Müllkonzept“. Ich bin schon früher aufgewacht. Mein Erweckungserlebnis war 1972, da war ich fünf Jahre und ging mit meinen Eltern radeln auf die Autobahn – am autofreien Sonntag. Bei Gernlinden drei Spuren auf der A 8 für uns Radler – war das geil! Bis heute ist Radeln meine Leidenschaft, auch im Wahlkampf, ich mache RadlWAHLfahrt im Stimmkreis.

Wichtig ist für mich in meinem Leben schon immer der ökologische Fußabdruck, den ich hinterlasse. Meine letzte private Flugreise war 1997, die letzte dienstliche 2013. Ich fahre ein City-EL, ein Elektrofahrzeug, oder Bus und Bahn, wenn ich nicht radle, heute allerdings bin ich mit dem Verbrennungsmotor hier…“

Während ich noch bemüht war darzustellen, dass ich auch nicht 100-prozentig bin, gab es lauter werdende Einwürfe von meiner rechten: Tobias Zech (CSU), der wieder mal für Dr. Peter Ramsauer auf dem Podium stand, versuchte mich zu provozieren: „…Flugreisen verbieten! Das kann doch nicht der Weg sein!“ Natürlich stieg ich sofort darauf ein: „Mir verbietet keiner was. Zu dem Entschluss nicht zu fliegen komme ich von ganz alleine. Zuhören, Herr Zech!“

Moderator Axel Effner kommentierte das Geplänkel souverän: „Wir nähern uns dem Format ,Hart aber fair‘“.

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