Andreas Herden Bundestagskandidat Traunstein BGL

Politik traf Musik

Zum Auftakt der letzten Wahlkampfwoche vor der Bundestagswahl haben der Grünen-Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek aus München und der Grünen-Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen im „Cafés am Schloss“ in Pertenstein die Matinée „Politik trifft Musik“ veranstaltet. Ich bin mit der Nur-mal-kurz-die-Welt-retten-Band mit Hans Baltin, Hans Stalleicher und Dieter Janecek aufgetreten. Neu im Programm hatten wir „We shall overcome“. Den Traum von Brüderlichkeit, den Martin Luther King in seiner berühmten Rede „I have a dream“ aufgezeigt hatte, wähnten wir ja schon als erfüllt, als Barack Obama Präsident der USA wurde. Nun haben wir Trump und müssen wieder für den Traum werben und dafür, dass wir mehr werden, die für Brüderlichkeit streiten. Das begeistert mitsingende Publikum spornte uns alle an. Danach spielten die Tiny Steps. Die Redakteurin Johanna Pfingstl berichtete im Traunreuter Anzeiger über unsere gelungene Matinée:

Klimaschutz, Landwirtschaft Umweltschutz

Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Agrarbündnis Traunstein und Berchtesgadener Land und Forum Ökologie aus Traunstein haben im „Sailer Keller“  die Podiumsdiskussion „Klimaschutz – Landwirtschaft – Umweltschutz: Bundestagskandidaten gefragt“ organisiert. Hier der Bericht von Andreas Wittenzellner im Trostberger Tagblatt:

Meine Stellungnahme zum Artikel

Natürlich ist mir klar, dass meine Positionen in einem Artikel, der allen Diskutanten gerecht werden soll, nicht in der Exklusivität, wie ich mir das wünschen würde, wiedergegeben werden können. Was ich allerdings ärgerlich finde: Dass der Berichterstatter durch eine ungeschickte Formulierung, die der Fülle an Informationen und Aussagen geschuldet sein mag, mein Statement zu Flugreisen ganz im Sinne des CSU-Vertreters Zech in eine Richtung treibt, die ich ganz offenkundig nicht so gemeint und vor allem nicht so gesagt habe. Was Herr Wittenzellner als Bestätigung des üblichen Vorurteils verstanden haben will, dass die Grünen eine Verbotspartei sind, war keine Parteilinie, sondern meine ganz persönliche Einstellung Flugreisen gegenüber. Mit keiner Silbe habe ich erwähnt, dass mein Handeln zur Maxime für alle Wähler werden soll. Deshalb habe ich mich entschlossen, mit einem Leserbrief auf den Bericht zu reagieren:

Die Podiumsdiskussion von Bund Umwelt- und Naturschutz (BUND), Agrarbündnis und Forum Ökologie bewegte die Gemüter schon bei der Vorstellung der Bundestagskandidat*innen. Da ging es allerdings noch nicht um politische Eckpunkte der Parteien, sondern um den persönlichen Bezug der Kontrahenten zum Umwelt- und Naturschutz. Ich stellte mich deshalb mit den Worten vor:
„Ich bin schon früh politisch aufgewacht. Mein Erweckungserlebnis war 1972, da war ich fünf Jahre und ging mit meinen Eltern radeln auf die Autobahn – am autofreien Sonntag. Bei Gernlinden drei Spuren auf der A 8 nur für uns Radler – war das geil! Bis heute ist radeln meine Leidenschaft, auch im Wahlkampf, ich mache RadlWAHLfahrt im Stimmkreis. Wichtig ist für mich in meinem Leben schon immer der ökologische Fußabdruck, den ich hinterlasse. Meine letzte private Flugreise war 1997, die letzte dienstliche war 2013. Ich fahre ein City-El, ein Elektrofahrzeug oder Bus und Bahn, wenn ich nicht radle, heute allerdings bin ich mit dem Verbrennungsmotor hier…“

Während ich noch bemüht war darzustellen, dass ich auch nicht 100%-ig bin, gab es lautstarke Einwürfe von meiner rechten: Herr MdB Zech (CSU), der für Herrn Ramsauer auf dem Podium stand, versuchte mich zu provozieren: „Flugreisen verbieten – das kann doch nicht der Weg sein!“ Ich widersprach: „Mir hat keiner was verboten. Zu dem Entschluss nicht zu fliegen komme ich von ganz alleine.“

Leider wurde die Vermischung privater Entscheidungen zu meiner Lebensführung mit politischen Forderungen, wie sie Herr Zech vorgenommen hat, nun auch im Bericht von der Veranstaltung weitergeführt. Deshalb nenne ich hier auch noch einmal die politischen Forderung, die ich zum Thema Fliegen tatsächlich im Fortgang der Diskussion erhoben habe. Bei den Publikumsfragen wollte Frau Kunze aus Freilassing wissen, was Frau MdB Dr. Kofler unternommen hat, um für die von Fluglärm und Emissionen geplagten Bürger*innen aus Freilassing Abhilfe zu schaffen. Kofler verwies auf die Zuständigkeit Österreichs für den Salzburger Flughafen. Da nahm ich das Wort und forderte: „Wir müssen verbieten, dass Flugzeuge ihr überschüssiges Kerosin bei ihren Warteschleifen über den unten wohnenden Menschen ablassen. Die atmen das ein, essen es auf ihrem Obst und Gemüse und trinken es mit ihrem Grundwasser.
Andreas Herden

Erfolg mit Eigenbewirtschaftung

Ich durfte den Waldbauern Albert Aschauer und den Jagdvorsitzenden Matthias Spiegelsberger auf einem Rundgang durch die Wälder um Holzhausen begleiten. Die beiden Fachmänner erklärten mir und unserer Landtagsabgeordneten Gisela Sengl, wie naturnaher Waldbau funktioniert, dass letztlich alle zufrieden sind. In der Südostbayerischen Rundschau erschien folgender Artikel zu unserer Exkursion (für eine vergrößerte Darstellung bitte aufs Bild klicken):

Wofür’s grüne Politik braucht

Bei der Veranstaltung „Talk im Grünen“, die der Ortsverband Salzachtal von Bündnis 90/Die Grünen ausgezeichnet organisiert hatte, habe ich mit der grünen Europaparlamentarierin Barbara Lochbihler, unserer Landtagsabgeordneten Gisela Sengl und mit der stellvertretenden Landeshauptfrau von Salzburg, Astrid Rössler, diskutiert, wofür’s grüne Politik braucht. Den Bericht über die gelungene Diskussion, der in der Südostbayerischen Rundschau erschienen ist, findet Ihr hier:

In Sachen Plakat schon mal die Nase vorn

Die Plakatwände in Trostberg sind noch leer. Ganz leer? Nein, die Plakate des Trostberger Bundestagskandidaten für Bündnis 90/Die Grünen sind schon geklebt. Hier der Bericht im Trostberger Tagblatt/Traunreuter Anzeiger (für eine vergrößerte Darstellung bitte aufs Bild klicken):

Globale Gerechtigkeit – Fluchtursachen

Uwe Kekeritz, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, hat beim Traunreuter Grünen-Ortsverband einen höchst interessanten Vortrag zum Thema „Globale Gerechtigkeit – Fluchtursachen“ gehalten. Ich steuerte dazu eine kurze Einführung in das Thema bei. Hier der Bericht im Trostberger Tagblatt/Traunreuter Anzeiger (für eine vergrößerte Darstellung bitte aufs Bild klicken):

Kekeritz zu Gast in Trostberg

Uwe Kekeritz, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, besuchte den Trostberger Grünen-Ortsverband mit seinem Bundestagsdirektkandidaten Andreas Herden und sprach über Fair Trade. Bericht von Michael Falkinger im Trostberger Tagblatt/Traunreuter Anzeiger.

Herden auf „Radlwahlfahrt“

Andreas Herden, heimischer Bundestagsdirektkandidat von Bündnis 90/Die Grünen, unternimmt seine Wahlkampftour im Wahlkreis Traunstein/Berchtesgadener Land mit dem Fahrrad. Zum Auftakt der „Radlwahlfahrt“ wird der Trostberger am Dienstag, 11. Juli, von der Münchner Grünen-Politikerin Doris Wagner, Mitglied im  Sicherheitsausschuss des Deutschen Bundestags, begleitet.

Für Wahlkampf freigestellt

Die Regelung der bayerischen Landeskirche fordert eine klare Trennung zwischen geistlichem Amt und politischer Mandatsbewerbung. Das erlaubt auch mir, klar in meinen Rollen zu sein. Bis jetzt war Wahlkampf allenfalls mit angezogener Handbremse möglich, denn als Gemeindepfarrer und Lehrer bin ich für alle da. Ab sofort werde ich als Bewerber für ein Bundestagsmandat Wähler über die Wahl am 24. September informieren. Mit der Kurzbeschreibung „Christlich. Sozial. Grün“ positioniere ich mich klar für christliche Werte in der Politik und für die Partei der Grünen.

Ein Pfarrer ist Grünen-Bundestagskandidat

andreas-herden-kandidatenkuer-in-waging-teaserDie Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein haben Andreas Herden aus Trostberg zu ihrem Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 gekürt. Bei der Versammlung der beiden Kreisverbände im Gasthaus „Unterwirt“ in Waging am See erhielt der 49-Jährige, der eine halbe Pfarrstelle in Burgkirchen im Landkreis Altötting innehat, 50 von 55 abgegebenen Stimmen. Als Schwerpunkte seiner politischen Arbeit bezeichnete Herden das Ringen um eine offene Gesellschaft, die Unterstützung Benachteiligter, Gerechtigkeit, Frieden und eine wirksame Umweltpolitik. „Kommunikation, Dialog, Ausgleich und Kompromissfähigkeit sind dabei für mich die politischen Instrumente Nummer eins.“ Bericht und Foto: Hans Eder

Klare Vorstellungen zur Flüchtlingspolitik

Erfahrungsaustausch zum Thema Asyl: Die Sprecher des Grünen-Kreisvorstands, Helga Mandl und Sepp Hohlweger begrüßten Andreas Herden, Anna-Sophia Körner und Margarete Winnichner als Referenten.Klare Vorstellungen, wie Flüchtlingspolitik anzupacken ist, hat Andreas Herden bei der Kreisversammlung von Bündnis 90/Die Grünen im Sailer-Keller in Traunstein formuliert. Herden ist ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet – gehörten doch bei seiner Arbeit bei der Inneren Mission in München Migration, Integration und Asyl zu seinem Aufgabenbereich, und das gerade zu der Zeit, als in München tausende Geflüchtete ankamen. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit bezeichnete der evangelische Pfarrer als  „große und tolle Zusammenarbeit aller Beteiligter beim Bemühen, die größte Not bei der Ankunft zu lindern“. Jetzt sei es essentiell, den Geflüchteten die Sprache zu vermitteln und Ausbildungsmöglichkeiten zu verschaffen, um soziale Schwierigkeiten zu vermeiden. Aufgabe der Politik sei es, vorausschauend zu handeln. Dazu zähle auch, die Jugendhilfe bundesweit auszubauen. Den ganzen Artikel „Einblick ins Thema Asyl“ finden Sie hier beim Orgelpfeifer, dem Trostberger Online-Magazin.